Naturschutz

Der DAV ist bereits seit 1984 als Naturschutzverband in Bayern anerkannt, seit 2005 auch auf Bundesebene und seit 2008 als Umweltorganisation in Österreich. Der DAV beteiligt sich in der Regel an Verfahren, wenn die Natur und Landschaft der Alpen sowie die Ausübung des Bergsports betroffen sind.

Ja, Bergsteiger und DAV Mitglieder fahren zur Ausübung Ihres Sports viele Auto-Kilometer - wenn wir mit Fingern auf andere zeigen muss und das Bewusst sein! Persönlich halte ich auch die neue Ausrichtung des Klettersport als Olympische Disziplin als einen großen Spagat in Sachen Umweltschutz.

Wir sind Mitglied in der Mangfall-Allianz

Die Mangfall-Allianz ist ein Zusammenschluss von 16 Verbänden, die sich für eine Verbesserung des ökologischen Zustandes der Gewässer im Einzugsgebiet der Mangfall einsetzen. Die Ziele der Allianz wurden in einer Resolution festgelegt. Gerade in niederschlagsärmeren Zeiten fallen die Flussbetten von Mangfall, Leitzach und Schlierach abschnittsweise trocken und werden für Gewässerorganismen unpassierbar, da zu große Wassermengen zum Zweck der Energiegewinnung abgeleitet werden.

Foto: Lotte Pichler, DAV Leitzachtal / Sprecherin Mangfall-Allianz

Anlass zur Gründung im Jahr 2010 war der Antrag der Stadtwerke München zum Weiterbetrieb des Leitzachkraftwerks 1 für weitere 30 Jahre. Bereits seit 1913 wird bei Vagen aus Wasserkraft elektrischer Strom gewonnen. Dabei wird ein erheblicher Teil des Wassers aus den Flüssen Mangfall, Schlierach und Leitzach in den Seehamer See geleitet, der als Zwischenspeicher für den Betrieb der heutigen Pumpspeicherkraftwerke dient. Die Flüsse sind durch das fehlende Wasser in hohem Maße beeinträchti

Wir unterstützen das Volksbegehren Artenvielfalt

Volksbegehren Artenvielfalt

Unser Volksbegehren soll ein strengeres Bayrisches Naturschutzgesetz bewirken, damit Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen wiedergewonnen werden.

Die Ziele: Biotopverbund schaffen - Nachhaltige Ausbildung - Mehr Transparenz - Mehr öko, mehr Bio - Mehr Blühwiesen - Weniger Pestizide.

Infos Volksbegehren-artenvielfalt.de

Contra Am Ende dreht es sich fast immer ums Geld. Die Forderung nach weniger Pestizide trifft vor allem die Pharmaindustrie und die industrielle Landwirtschaft - die unsere Lebensmittel am liebsten in riesigen Monokulturen mit Gentechnik und viel Chemie herstellen - weil wir Verbraucher diese am liebste billig kaufen wollen.

Es liegt also an uns allen, ob wir nach dem "Geiz ist Geil" oder nach dem Qualitäts-Prinzipp einkaufen.

Der Bayerische Bauernverband war gegen das Volksbegehren, obwohl diese NICHT zu einem Gesetz sondern nur zu einem Volksentscheid führt und vor allem zu einer wichtigen Diskussion in Politik und Geselschaft. Durch das erfolgreiche Volksbegehren ist die Bayrische Staatsregierung gezwungen was zu tun, das ist ein riesen Erfolg unserer Demokratie.

Alle erfolgreichen Volksbegehren haben großteils gegen den Willen der Regierung die Politik entscheident verändert. Z.B. "Schulen und Glaubensbekenntnis" (1967), "Rundfunkfreiheit" (1972) "Das bessere Müllkonzept" (1990), "Schlanker Staat ohne Senat" (1997) , "Nichtraucherschutz" (2008), "Nein zu Studiengebühren in Bayern" (2013)...

Ein Kritikpunkt vom BBV war aus meiner Sicht allerdings berechtigt: Wenn ein Gesetz den Produzenten 30% Bio vorschreibt, sollten die Verbraucher auch verpflichtet werden 30% Bio zu kaufen - sonst passt es nicht zusammen!


Wie alles Begann - Rettet das Rotwand-Gebiet

Rettet das Rotwandgebiet

1970: Mit der Bürgeraktion Rettet das Rotwand-Gebiet, gegründet von unserer Sektion und allen voran von Lotte und Georg Pichler beginnt die Geschicht des Bayrischen Alpenplan.

Die Gemeinde Bayrischzell plante 1970/71 einen Skizirkus mit 10 Liften einen "Großangriff" auf das bisher mit Bergbahnen unerschlossene zentrale Rotwandgebiet. Das Projekt konnte erfolgreich verhindert werden.